Lohmann Information Archive 1979 - 2013 

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Das intestinale Immunsystem des Schweines - mögliche Einflussebenen von Probiotika
Der Darm hat neben seiner Funktion als Verdauungsorgan eine wichtige Aufgabe in der Immunabwehr. Eine Beschreibung der komplexen Vorgänge des intestinalen Immunsystems geben Dr. Lydia Scharek, Dr. Karsten Tedin, Jana Guth und Prof. Dr. Michael F.G. Schmidt in Ihrem Beitrag „Das Intestinale Immunsystem des Schweines – mögliche Einflussebenen von Probiotika“. Aufbauend auf diesen grundlegenden Mechanismus und den Besonderheiten bei Schweinen werden die Möglichkeiten für den Einsatz von Probiotika dargestellt. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Ferkelaufzucht gelegt, da hier in der Zeit vor dem Absetzen sehr hohe Verluste durch Durchfallerkrankungen auftreten können und der Einsatz von Antibiotika vermieden werden sollte. Versuchsergebnisse zeigen eine positive Wirkung, wobei der Effekt jedoch nicht auf einer immunstimulatorischen Wirkung des Probiotikums beruhte.
published in 2004 Ausgabe 1 (ISSN-number: 1617-2892)
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Entwicklung der P-Versorgungsempfehlungen für landwirtschaftliche Nutztiere
Die Phosphor-Versorgung unserer landwirtschaftlichen Nutztiere muss heute nicht nur unter dem Aspekt der Leistung, sondern auch unter Umweltgesichtspunkten optimiert werden. Prof. Ernst Pfeffer gibt in seinem Artikel „Entwicklung der P-Versorgungsempfehlungen für landwirtschaftliche Nutztiere“ einen Überblick über die derzeit gültigen Versorgungsempfehlungen für Wiederkäuer und Monogastrier. Während bei den Wiederkäuern die Besonderheiten des Verdauungssystems die Ableitung von Bedarfsempfehlungen erschweren, sind dies bei den Monogastriern die sehr variablen Verfügbarkeiten des Phosphors aus pflanzlichen Quellen. Insgesamt erscheint es notwendig, die Versorgungsempfehlungen zu aktualisieren und zuverlässige Schätzverfahren für die Verfügbarkeit des Phosphors für Monogastrier zu entwickeln. Damit könnten die heute üblichen Sicherheitszulagen bei den Empfehlungen deutlich reduziert werden, was zu einer Steigerung der Umweltverträglichkeit der heute üblichen Formen der tierischen Veredelung beitragen wird.
published in 2004 Ausgabe 1 (ISSN-number: 1617-2892)
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Neuere Entwicklungen bei Desinfektionsverfahren in der Geflügelhaltung
Die politisch gewollten und geförderten Veränderungen in den Haltungsverfahren für Wirtschaftsgeflügel tragen nicht unbedingt zu einer besseren Betriebshygiene bei. Dabei steigen gleichzeitig die Anforderungen an die hygienische Qualität der Lebensmittel, und der Erzeuger ist mit hohen Risiken aus der Produkthaftung konfrontiert. Ein wesentliches Element der Betriebshygiene ist die gründliche Desinfektion vor der Neubelegung von Geflügelställen. Da es sich überwiegend um große Einheiten mit komplexen Strukturen als Einrichtung handelt, ergeben sich Anforderungen an die Effektivität sowohl für die Ausbringungstechnik als auch für die Effektivität der Mittel. Mit dieser Problematik setzen sich Dr. Gerhard Seemann und Dr. Peter Trenner in dem Beitrag „Neuere Entwicklungen bei Desinfektionsverfahren in der Geflügelhaltung“ auseinander und zeigen Tendenzen für Verbesserungen auf.
published in 2004 Ausgabe 1 (ISSN-number: 1617-2892)
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Überlegungen zur gegenwärtig populären Infragestellung der intensiven Tierhaltung in Deutschland
Mit wachsendem Wohlstand und der Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln aus der Globalisierung der Warenströme verliert die Landwirtschaft im eigenen Umfeld als Garant für eine gesicherte Ernährung zunehmend an Bedeutung. Die Landwirtschaft wird eher als Gefahr für die Umwelt denn als Bewahrer einer intakten Kulturlandschaft gesehen. Insbesondere die intensive tierische Erzeugung steht dabei im kritischen Fokus der Öffentlichkeit und der Medien. Die Wahrnehmung und Bewertung der Risiken und Entwicklungen stimmt dabei nicht immer mit der Wirklichkeit überein, wie Prof. Thomas Blaha in seinem Artikel „Überlegungen zur gegenwärtig populären Infragestellung der intensiven Tierhaltung in Deutschland“ feststellt. Eine objektivere und weniger selektive Darstellung der Situation wäre ebenso wünschenswert wie eine positive Begleitung der Einführung von Qualitätssicherungssystemen, um die allgemeine Verunsicherung der Verbraucher zu verringern.
published in 2004 Ausgabe 1 (ISSN-number: 1617-2892)
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Quantitativer Nachweis und genetische Marker für Fischgeruch im Hühnerei
Bekanntlich wird bei braunschaligen Eiern vereinzelt Trimethylamin (TMA) im Eidotter gefunden, was sich nachteilig auf die sensorischen Eigenschaften des Hühnereies auswirken kann. In verschiedenen Untersuchungen konnte belegt werden, dass nicht jede Rasse von der Riechei-Problematik betroffen ist. Zur Klärung der Fragestellung inwieweit die Genetik bei dieser Stoffwechselerkrankung eine Rolle spielt, ist eine Grundvoraussetzung die zuverlässige Analytik von TMA im Hühnerei, um darauf aufbauend einen genetischen Marker für diesen Defekt identifizieren zu können. In ihrem Beitrag „Quantitativer Nachweis und genetische Marker für Fischgeruch im Hühnerei“ gehen Dr. Kristina Reese, Dr. Steffen Weigend (Mariensee), Dr. Matthias Schmutz und Prof. Rudolf Preisinger (Cuxhaven) diesem Thema nach. Ihre Untersuchungen belegen eindeutig eine genetische Beteiligung. In Zukunft könnte ein Gentest als Selektionsgrundlage zur Sanierung der Zuchtlinien dienen.
published in 2004 Ausgabe 2 (ISSN-number: 1617-2892)
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Rechtliche Regelungen über unerwünschte Stoffe in der Tierernährung
Mit dem Weißbuch zur Lebensmittelsicherheit wurde im Jahr 2000 eine Neuorientierung der Lebensmittel- und Futtermittelpolitik in der Europäischen Gemeinschaft eingeleitet. Ein wichtiger Bestandteil dieses Pakets sind die „Rechtliche Regelungen über unerwünschte Stoffe in der Tierernährung“, auf die Dr. Sabine Kruse (Bonn) nachfolgend näher eingeht. Kernpunkt der Neuregelung ist die Einführung des so genannten Verschneidungsverbots ergänzt um Regelungen für die Reinigung und Dekontamination von Futtermitteln mit überhöhten Gehalten an unerwünschten Stoffen und spezielle Regelungen für Betriebe, die Futtermittel mit direkten Trocknungsverfahren trocknen. Weiterhin stellt die Autorin Strategien zum Risikomanagement bei Verschleppungen pharmakologisch wirksamer Stoffe vor und gibt nähere Informationen zur Evaluierung von Höchstgehalten für unerwünschte Stoffe. Abschließend werden Regelungen und Maßnahmen zur Minimierung bestimmter Mykotoxine im Futter vorgestellt.
published in 2004 Ausgabe 2 (ISSN-number: 1617-2892)
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Fusarientoxine in Weizen - Maßnahmen zur Verhinderung durch Pflanzenbau und Pflanzenschutz
Die regional und von Jahr zu Jahr stark schwankende Belastung von Getreide mit Fusarientoxinen stellt für die landwirtschaftliche Praxis ein erhebliches Problem dar. In seinem Artikel „Fusarientoxine in Weizen – Maßnahmen zur Verhinderung durch Pflanzenbau und Pflanzenschutz“ stellt Dr. Johann Frahm (Münster) Strategien zur Vermeidung eines Fusarienbefalls vor. Neben dem Einfluss der Fruchtfolge und der Sortenwahl wird die Auswirkung der Bodenbearbeitung in Abhängigkeit von der Vorfrucht diskutiert. Des Weiteren geht der Autor näher auf Maßnahmen zur Schadensminimierung nach Befall ein. Die Fungizidanwendung muss gezielt in die Blüte erfolgen. Bei bereits erfolgtem Befall kann sie nur als Notlösung angesehen werden wie auch die Separierung befallener Körner über gezielte Mähdreschereinstellung oder durch eine gezielte Reinigung und Aufbereitung im Lager.
published in 2004 Ausgabe 2 (ISSN-number: 1617-2892)
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Die Wirkung phytogener Zusatzstoffe in der Tierernährung
Die gesundheitsfördernde Wirkung vieler Pflanzen ist den Menschen schon seit der Frühzeit bekannt. Das ist wahrscheinlich einer der Gründe, warum Zusatzstoffe auf pflanzlicher Basis heute vermehrt in der Tierernährung Verwendung finden. Wissenschaftliche Grundlagenuntersuchungen zu diesem Thema fehlen allerdings bislang. In ihren Ausführungen über „Die Wirkung phytogener Zusatzstoffe in der Tierernährung“ geht Dr. Christina Wald (Cuxhaven) am Beispiel verschiedener ätherischer Öle näher auf dieses Thema ein. Dabei befasst sie sich mit der Zusammensetzung und der Stabilität dieser Öle unter den praktischen Bedingungen der Futterherstellung und überprüft in mehreren Versuchsreihen, ob ätherische Öle mit einer hohen in vitro Wirksamkeit gegenüber praxisrelevanten Keimen auch im Tierversuch überzeugen können. Dabei zeigte sich, dass phytogene Zusatzstoffe bei Ferkeln und Broilern auch ohne antimikrobielle Wirksamkeit eine Verzehrssteigerung einhergehend mit einer allgemeinen Leistungsverbesserung bewirken können.
published in 2004 Ausgabe 2 (ISSN-number: 1617-2892)
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Ernährungsphysiologische und leistungsbezogene Effekte einer reinen Xylanase bei wachsenden Schweinen
Rohproteinreduzierte Rationen in der Schweinemast erfordern neben der entsprechenden Ergänzung mit essenziellen Aminosäuren auch eine stärkere Berücksichtigung der Nicht-Stärke-Polysaccharide (NSP) aus dem erhöhten Getreideanteil. Letzterem kann durch den Einsatz NSP-spaltender Enzyme entsprochen werden. Inwieweit die praecaecale Verdaulichkeit von Aminosäuren durch den Einsatz einer reinen Xylanase zu beeinflussen ist und welche Mechanismen eventuell dafür verantwortlich sein könnten, diskutieren Dr. Jörg Bartelt und Dr. Mathias Schurz (Cuxhaven) in ihren Ausführungen zum Thema „Ernährungsphysiologische und leistungsbezogene Effekte einer reinen Xylanase bei wachsenden Schweinen“. Weiterhin werden neuere Fütterungsversuche vorgestellt, welche die Effektivität des Xylanaseeinsatzes im Ferkel- und Schweinemastfutter belegen.
published in 2004 Ausgabe 2 (ISSN-number: 1617-2892)
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Ansätze zur Verbesserung der Überlebensrate von Ferkeln
Von züchterischer Seite steht die Notwendigkeit der selektiven Reduzierung der Ferkelverluste außer Frage. Jedoch bestehen immer noch Zweifel daran, welches die beste Selektionsstrategie zur Verminderung der Verluste ist. Unter dem Titel „Ansätze zur Verbesserung der Überlebensrate von Ferkeln“ befassen sich Dr. Rainer Röhe und Prof. Ernst Kalm (Kiel) näher mit dem Thema. Dabei werden die Vor- und Nachteile der direkten Selektion der Überlebensrate sowie der Selektion zur Verbesserung des Geburtsgewichts gegenübergestellt. Die Einbeziehung kumulativer Geburtsgewichtsmerkmale wie auch der genetischen Korrelation zwischen Geburtsgewicht und Ferkelverlusten wird als weniger sinnvoll erachtet. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass ein Selektionsindex unter Einbeziehung verschiedener Parameter die Ferkelverluste minimiert sowie die Wurfgröße maximiert und eine bessere Uniformität erzielt, wodurch die Wirtschaftlichkeit der Ferkelproduktion wesentlich verbessert wird.
published in 2004 Ausgabe 2 (ISSN-number: 1617-2892)
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Künftige ökonomische Rahmenbedingungen der Milchwirtschaft und deren Konsequenzen für Milcherzeuger und Molkereien
Im Zuge aktueller agrarpolitischer Änderungen in der Europäischen Gemeinschaft sind in den kommenden Jahren auch in Deutschland einschneidende Veränderungen in der Milch- und Molkereiwirtschaft zu erwarten. Unter dem Titel „Künftige ökonomische Rahmenbedingungen der Milchwirtschaft und deren Konsequenzen für Milcherzeuger und Molkereien“ beschreibt Prof. Dr. Hannes Weindlmaier (Freising-Weihenstephan) die Auswirkungen der veränderten EU-Agrarpolitik sowie deren Umsetzung in Deutschland und die dadurch zu erwartenden Marktentwicklungen. Unter anderem wird darauf eingegangen, welche Anpassungen in den Milcherzeugerbetrieben erforderlich erscheinen und welche Strategien zur Erhaltung bzw. Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Molkereien Chancen auf Erfolg haben.
published in 2004 Ausgabe 3 (ISSN-number: 1617-2892)
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Sind die Muttereigenschaften von Sauen ein zukünftiges Selektionsmerkmal
Die Wirtschaftlichkeit der Schweinefleischerzeugung wird u. a. vom Reproduktionserfolg beeinflusst. Obwohl hierfür die Wurfgröße zum Zeitpunkt des Absetzens das bestimmenden Leistungskriterium darstellt, wird in Zuchtprogrammen bisher in der Regel nur die Anzahl geborener bzw. lebend geborener Ferkel berücksichtigt. Mit zunehmender Selektion auf die Ferkelzahl ist hierbei jedoch eine unerwünschte Erhöhung der Verluste bis zum Absetzen zu erkennen. Vor dem Hintergrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse stellt Dr. Karl-Heinz Tölle (Kiel) die Frage: „Sind die Muttereigenschaften von Sauen ein zukünftiges Selektionsmerkmal?“. Diese Frage erscheint vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Entwicklung in der Sauenhaltung in Richtung von Systemen mit viel Freiraum für die Sauen besonders relevant.
published in 2004 Ausgabe 3 (ISSN-number: 1617-2892)
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Aktuelles zur Bovinen Spongiformen Enzephalopathie (BSE) - EU-Überwachungsdaten 2001 bis 2003
Über „Aktuelles zur Bovinen Spongiformen Enzephalopathie (BSE) – EU-Überwachungsdaten 2001 bis 2003“ berichtet Dr. Marcus G. Doherr (Bern), der bereits vor drei Jahren in dieser Schriftenreihe über wichtige Fakten zur Krankheitshistorie und zu den Risikofaktoren zu BSE informierte. In dieser Ausgabe stellt der Autor die seit Januar 2001 im Rahmen eines EU-Überwachungsprogramms für BSE erhobenen Daten vor. Nach einer kurzen Beschreibung der zur Verfügung stehenden Nachweismethoden für BSE stellt der Autor die Untersuchungszahlen und BSE-Fälle differenziert nach vier Untersuchungskategorien vor. Demnach zeigen die von den Mitgliedsländern umgesetzten Maßnahmen zur Verhinderung von BSE-Neuinfektionen ihre Wirkung. Die Maßnahmen werden aber noch über Jahre aufrecht erhalten werden müssen, um ein erneutes Ansteigen der Prävalenzen zu verhindern.
published in 2004 Ausgabe 3 (ISSN-number: 1617-2892)
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Zur Tenazität und Desinfektion von aviären Influenza A-Viren
Die klassische Geflügelpest hat wegen der aktuellen Seuchenlage eine besondere Bedeutung für die Geflügelwirtschaft. Dr. Ayan Yilmaz und Prof. Erhard Kaleta (Gießen) beschäftigen sich deshalb in ihrem Beitrag „Zur Tenazität und Desinfektion von aviären Influenza A-Viren“ mit der Überlegensfähigkeit des Erregers der klassischen Geflügelpest in der Umwelt und mit der Möglichkeit der Abtötung durch Desinfektionsmittel. Sie gehen dabei auf die Einflussfaktoren Temperatur, Feuchte, pH-Wert und Struktur sowie auf die chemische Zusammensetzung des umgebenden Milieus ein. Zur Klärung der Frage, ob zwischen H7- und H5-Subtypen ein Resistenzunterschied besteht, wurden zusätzlich vergleichende Desinfektionsversuche durchgeführt.
published in 2004 Ausgabe 3 (ISSN-number: 1617-2892)
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Globalisierung der Ernährung
Die „Globalisierung der Ernährung“ bietet nach Ansicht der Autoren Dr. Nicole Mau und Dr. Markus Mau (Gießen) Vorteile und birgt aber auch Gefahren. So können Nahrungsmittel in denjenigen Gebieten erzeugt werden, die die klimatisch besten Bedingungen dafür aufweisen und so z. B. weniger Pestizide eingesetzt werden. Die Globalisierung der Warenströme verlangt aber auch einheitlich Qualitätsstandards. Diese festzulegen und zu kontrollieren fällt jedoch schwer. Momentan sehen die Autoren die Einhaltung von Qualitätsstandards deshalb am ehesten durch eine konsequente Markenpolitik gesichert. Nur für den Fall, dass der Importeur/Erzeuger selber als „Marke“ am Markt agiert, ist die Wahrscheinlichkeit höherer Standards groß, ansonsten ist lediglich Durchschnittsniveau zu erwarten.
published in 2004 Ausgabe 3 (ISSN-number: 1617-2892)
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Genetische Beeinflussung des Verhaltens beim Geflügel
Die Selektion von Verhaltensmerkmalen ist in verschiedenen Haustierarten traditionell durchgeführt worden. Als in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Entwicklung der quantitativen Genetik genutzt wurde, um die Produktivität der Geflügelarten zu verbessern, wurde dem Verhalten nur wenig Beachtung geschenkt. Erst in den 60er Jahren gab es die ersten Berührungspunkte zwischen der leistungsorientierten Genetik und den Verhaltenswissenschaftlern. In dem Übersichtsbeitrag über die „Genetische Beeinflussung des Verhaltens beim Geflügel“ geht Prof. Dr. Werner Bessei (Stuttgart-Hohenheim) auf Untersuchungen zur quantitativen Genetik an Verhaltensabläufen über Sozialverhalten, lokomotorische Aktivität, Sandbaden und Federpicken ein. Vor dem Hintergrund der „neuen“ Haltungssysteme verdient der Problemkreis „Aggressionen und Dominanz“, der in der Käfighaltung gelöst schien, besondere Aufmerksamkeit.
published in 2004 Ausgabe 4 (ISSN-number: 1617-2892)
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Bedeutung des Körperfettes für die Fruchtbarkeit von Sauen
Ein wesentliches Ziel der Schweinezucht war die Steigerung von Muskelwachstum und dem Anteil wertvoller Teilstücke in Verbindung mit einer Reduzierung des Fettanteils. Dass ein gewisses Maß an Körperfett jedoch eine entscheidende Rolle im Fruchtbarkeitsgeschehen spielt, führt Prof. Dr. Ute Schnurrbusch (Leipzig) in ihrem Artikel über die „Bedeutung des Körperfettes für die Fruchtbarkeit von Sauen“ aus. Demnach kommt dem Fettgewebe eine wesentliche regulierende Funktion z. B. im Hinblick auf hormonell gesteuerte Vorgänge im Fruchtbarkeitsgeschehen zu. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Fettgewebshormon Leptin. Die Autorin gibt u. a. Ratschläge zur Gestaltung der Sauenfütterung im Hinblick auf die Sicherung ausreichender Körperfettreserven.
published in 2004 Ausgabe 4 (ISSN-number: 1617-2892)
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Bedarf und Versorgung von schweren Mastputen mit Rohprotein und Aminosäuren
Die Putenfleischproduktion hat in den letzten Jahren in Europa wie auch in Deutschland beachtliche Zuwächse verzeichnet. Trotz einer ständigen Verbesserung der Mastleistung wird das Futterprotein jedoch nur zu 24 % in verzehrbares Protein konvertiert. Eine höhere Proteinverwertung muss aus mehrfacher Sicht auch das Ziel in der Mastputenfütterung sein. Zur Erreichung dieses Ziels sind genaue Kenntnisse über den Bedarf einzelner essenzieller Aminosäuren erforderlich, die Prof. Dr. Dr. h.c. Heinz Jeroch (Budweis) in seinem Beitrag „Bedarf und Versorgung von schweren Mastputen mit Rohprotein und Aminosäuren“ näher erläutert. Er geht dabei auf verschiedene Methoden zur Ableitung des Aminosäurenbedarfs und zur Bestimmung des „idealen Proteins“ ein und gibt Versorgungsempfehlungen für die in Deutschland bevorzugten schweren Mastputen.
published in 2004 Ausgabe 4 (ISSN-number: 1617-2892)
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Ernährung und Immunität beim landwirtschaftlichen Nutztier
Die Immunologie ist ein junges Forschungsgebiet. Erst in den letzten 30 Jahren gelang der entscheidende methodische Fortschritt, mit dessen Hilfe Zusammenhänge zwischen „Ernährung und Immunität beim landwirtschaftlichen Nutztier“ belegbar sind wie Prof. Dr. Winfried Drochner (Stuttgart-Hohenheim) in seinem Übersichtsbeitrag ausführt. Neben den bedeutendsten Mechanismen der unspezifischen und spezifischen zellulären und lokalen Immunität beschreibt er die wichtigsten Nahrungsfaktoren und ihre Rolle im Hinblick auf die Immunantwort. Dabei wird zwischen Stoffen mit stützender Funktion und solchen, die eine potenzielle Schädigung der Immunantwort hervorrufen können, unterschieden. Demnach kann in Belastungssituationen selbst bei bedarfsgerechter Ernährung die Supplementierung bestimmter Nährstoffe bzw. Wirkstoffe sinnvoll sein.
published in 2004 Ausgabe 4 (ISSN-number: 1617-2892)
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Aspekte der Darmgesundheit und Chancen für den Einsatz von Probiotika
Störungen der Darmgesundheit stellen häufig ein großes Problem in Tierbeständen dar. Fakt ist jedenfalls, dass etwa 90 % der Ferkelkrankheiten vom Magen-Darm-Trakt ausgehen. In dem Artikel „Aspekte der Darmgesundheit und Chancen für den Einsatz von Probiotika“ geht Dr. Juliane Dohms (Cuxhaven) näher auf diese Problematik ein. Im ersten Teil ihrer Ausführungen befasst sie sich mit der Barrierefunktion des Darmes und der Darmgesundheit sowie der Bedeutung der Mikroflora ganz allgemein. Im zweiten Teil wird anhand von Versuchsergebnissen der Einfluss von Probiotika auf das Durchfallgeschehen bei Kälbern und Ferkeln beschrieben. Mit Hilfe von Ergebnissen aus physiologischen und mirkrobiologischen Untersuchungen werden mögliche Erklärungsansätze für die Wirkungsweise von Probiotika gegeben.
published in 2004 Ausgabe 4 (ISSN-number: 1617-2892)
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Anwendung von TAD Salmonella vac® T und TAD Salmonella vac® E in der Geflügelpraxis unter besonderer Berücksichtigung der Impfstoffapplikation und -kontrolle
Die EU-Verordnung Nr. 2160/2003 zur Bekämpfung von Salmonellen und bestimmten anderen durch Lebensmittel übertragbare Zoonoseerreger sieht ein Bekämpfungsprogramm gegen alle Salmonella-Serotypen von Belang für die öffentliche Gesundheit vor. Hierzu zählen Salmonella Enteritidis und Salmonella Thyphymurium. Eine wichtige auch gesetzlich verankerte Säule bei der Bekämpfung dieser Zoonose ist unbestritten die prophylaktische Vakzinierung des Geflügels. Dr. Ilka Schröder, Dr. Michael Iburg und Dr. Dr. Dierk E. Rebeski (Cuxhaven) gehen in ihrem Beitrag ausführlich auf die „Anwendung von TAD Salmonella vac® T und TAD Salmonella vac® E in der Geflügelpraxis unter besonderer Berücksichtigung der Impfstoffapplikation und -kontrolle“ ein. Neben Empfehlungen für den praktischen Einsatz der beiden Lebendimpfstoffe wird die Diagnostik zur Differenzierung von Salmonella-Impf- und -Feldstämmen beschrieben.
published in 2004 Ausgabe 4 (ISSN-number: 1617-2892)
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